Mit dem E-Bike unterwegs
Schwerin • Die SAS stellt den Mitarbeitern der Sucht- und Drogenberatungsstelle Schwerin ein modernes Elektrofahrrad zur Verfügung. Damit sind sie umweltfreundlich in der Stadt unterwegs, müssen keine Parkplätze suchen und können mehr Menschen helfen.
Die Sucht- und Drogenberatungsstelle gehört zur Evangelischen Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern gGmbH, die wiederum Mitglied im Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist. Die Einrichtung befindet sich in der Mecklenburgstraße 97 und ist telefonisch unter (0385) 550 75 68 erreichbar, die Außenstelle am Dreescher Markt 2 unter (0385) 744 048 244.
„Wir beraten und unterstützen Betroffene, Angehörige und interessierte Menschen bezüglich einer Abhängigkeit oder einem Missbrauch von Alkohol, illegalen Drogen, Medikamenten oder einem pathologischen Spielverhalten. In persönlichen Gesprächen werden mit den Hilfesuchenden aktuelle Probleme erörtert und geeignete Hilfen zu deren Überwindung besprochen, geplant und in die Wege geleitet“, beschreibt die Leiterin der Beratungsstelle, Ivonne Martensen (Foto, m.), das Aufgabenfeld. Mit ihrem qualifizierten Team von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen unterstützt sie bei der Vermittlung in ambulante und stationäre Entgiftungs-, Entwöhnungs- oder Nachsorgeeinrichtungen, zu Fachärzten und anderen weiterführenden Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten. Aber auch die Vermittlung zu Selbsthilfegruppen und Seminarangeboten für alkohol- und suchtmittelauffällige Kraftfahrer gehört dazu.
Das von SAS-Mitarbeiterin Jacqueline Engelland (l.) überreichte Elektrofahrrad soll unter anderem für den Weg zu den Außensprechstunden und Arbeitskreisen sowie für Hausbesuche verwendet werden. „Denn zu unseren Dienstleistungen gehört auch die persönliche Assistenz für erwachsene Menschen mit einer Suchterkrankung in der eigenen Häuslichkeit. Dadurch ermöglichen wir ihnen eine soziale Teilhabe“, ergänzt die Sozialarbeiterin und Verhaltenstherapeutin Manuela Kauer (r.). Damit jeder Mitarbeiter bei Bedarf das E-Bike nutzen kann, soll es wie bei einem Dienstwagen einen Plan geben. „Wir freuen uns, dass die SAS unsere Arbeit unterstützt. Mit dem modernen Fahrrad sparen wir Zeit und sind zudem umweltfreundlich in der Stadt unterwegs“, meint Ivonne Martensen. Nach einer Probefahrt vor dem Fahrradgeschäft am Margaretenhof sind sich die Beiden einig: „Das E-Bike in der coolen grünen Farbe fährt sich wunderbar.“
maxpress/srk